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Bienenbeute in der Kleingartenparzelle aufgestellt

Frühmorgens am 2. Juli 2013, habe ich, Otmar Luttmann, mein Bienenvolk in der Kleingarten-Anlage "Rossbonnen" aufgestellt. Gegen 6,30 Uhr wurde am alten Standort das Flugloch verschlossen und der Wandergurt montiert. Mit einer Sackkarre ging es zum Transporter, und nach ca. fünf Minuten Fahrtzeit wurde die Beute in der Parzelle aufgestellt, der Wandergurt entfernt und das Flugloch wieder frei gegeben.
Die Bienen waren erst einmal ganz schön aufgeregt. Sie mussten sich ja neu orientieren und einfliegen.
Am frühen Nachmittag habe ich an diesem schönen Sommertag dieses kleine Video aufgenommen. Da ich mein Stativ vergessen hatte, ist es ein wenig verwackelt.Bienenbeute am neuen Standort

 

Mein Volk war bereits fleißig am Sammeln. Die Kleingarten-Anlage bietet ein vielfältiges Trachtangebot und in unmittelbarer Nähe befindet sich ein Naturschutzgebiet mit Mühlbach und Sieg. Ich hoffe, meinen Bienen wird es am neuen Standort gut gefallen, damit sie gesund und stark bleiben, sich weiterhin prächtig entwickeln und aromatischen Honig eintragen.

Foto: privat

 

 

 

 

 

 

 

 

Ökologische und ökonomische Bedeutung von Bienen

Da Bienen in erheblichem Maße zum Erhalt von Wild- und Kulturpflanzen und zu deren Erträgen beitragen, ist ihre ökologische Bedeutung beträchtlich. Bienen zählen weltweit zu den wichtigsten Bestäubern.

Bienen und andere Blütenbestäuber tragen wesentlich zum Erhalt der Artenvielfalt bei, denn sie sorgen für die Verbreitung und Befruchtung hunderttausender Pflanzen, auf die wiederum unzählige Tierarten als Nahrungsgrundlage angewiesen sind und diese somit die Samen der Pflanze verbreiten.

Der größte Teil der Biomasse auf der Erde besteht somit aus symbiotischen Systemen, da ein großer Teil der Pflanzen auf Bestäubung durch eine andere Spezies, die Biene, angewiesen ist.
Biene auf Löwenzahn
Foto: © Steffen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Blütenstetigkeit

Beim Besuch der Blüten sammeln die Bienen nicht nur Nektar, sondern auch Blütenstaub (Pollen), mit dem sie ihren Nachwuchs versorgen. Bienen fliegen – im Gegensatz zu anderen bestäubenden Insekten – während ihrer Sammelflüge immer nur eine Pflanzenart an, so lange diese ihnen noch ein ausreichendes Nahrungsangebot bietet. Man nennt das Blütenstetigkeit. Gerade wenn im Frühjahr unsere Kulturpflanzen blühen, sind nur die Honigbienen in sehr großer Anzahl als Bestäuber verfügbar. Beim Blütenbesuch bleibt immer etwas Pollen am Stempel der Blüte haften. Diese Bestäubung mit Pollen der gleichen Art führt bei insektenbestäubten Pflanzen zur Befruchtung, es entstehen Samen bzw. Früchte. Zu unseren wichtigsten insektenbestäubten Nutzpflanzen gehören Obstbäume, Raps, Sonnenblumen, Erbsen, Bohnen, Paprika, Tomaten, Gewürzkräuter, Wein und Getreide.

Die Biene ist die primäre Bestäuberin für über 80 Prozent aller landwirtschaftlichen Nutz- und Wildpflanzen. Daraus resultiert, dass die Biene nach Rind und Schwein das drittwichtigste Nutztier der Welt ist.

Text aus www.bienen-in-gefahr.com

Mein Bienenvolk entwickelt sich prächtig
Am 31. Mai 2012 habe ich, Otmar Luttmann, das Ablegervölkchen übernommen. Jetzt sammeln die Bienen fleißig Pollen und Honig um den Nachwuchs zu versorgen und Vorräte für den Winter anzulegen.
Am 25. Juli 2012 habe ich ein Video vom Betrieb am Flugloch gemacht.

Hier der Link zum Video auf YouTube.